„Ich wusste seit Jahren, dass ich nicht mehr am richtigen Ort bin. Ich wusste nur nicht, wo der richtige Ort ist.“

Eine Geschichte über den Mut zur Standortbestimmung und was passiert, wenn man aufhört zu funktionieren und anfängt zu spüren.

Sandra (Name geändert) war 48 Jahre alt, als sie das erste Mal zu mir kam. Zwanzig Jahre Erfahrung im mittleren Kader eines Schweizer Unternehmens, eine Stelle mit Verantwortung, ein gutes Einkommen. Von aussen: alles in Ordnung. Von innen: eine leise, aber konstante Erschöpfung. Das Gefühl, täglich eine Rolle zu spielen, die nie wirklich ihre war. Und die wachsende Frage: «Ist das wirklich alles?»

Unser erstes Gespräch

Sandra sass mir ruhig, gefasst und professionell gegenüber. Bereits in den ersten Minuten war jedoch spürbar, dass unter dieser Ruhe eine grosse Müdigkeit lag. Nicht die Müdigkeit von zu viel Arbeit, sondern die Müdigkeit von zu langer Sinnlosigkeit. 

Sie sagte: «Ich weiss seit Jahren, dass ich nicht mehr am richtigen Ort bin. Ich weiss nur nicht, wo der richtige Ort ist.» Und dann, nach einer kurzen Pause fuhr sie fort: «Ich habe Angst, dass es den vielleicht gar nicht gibt.»

Das war der Moment, in dem wir uns entschlossen haben, mit einer Zusammenarbeit und einer Standortbestimmung zu starten. 

Was die Standortbestimmung sichtbar machte

In den ersten Gesprächen arbeiteten wir mit Fragen, die Sandra so noch nie gestellt worden waren.

Nicht: Was kannst du? Sondern: Was gibt dir Energie und was kostet sie dir?
Nicht: Was steht im Lebenslauf? Sondern: Was würdest du tun, wenn Angst keine Rolle spielen würde?

Dabei wurde schnell sichtbar: Sandra hatte über Jahre ihre eigenen Bedürfnisse sehr zuverlässig ignoriert. Sie hatte sich angepasst, an Erwartungen, an Strukturen, an ein Bild von Erfolg, das nie wirklich ihres gewesen war.

Ihre Werte kamen in ihrem Alltag kaum vor. Das war nicht der Fehler des Unternehmens. Es war das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen, bei denen sie sich selbst zuletzt gewählt hatte.

Der Wendepunkt

Wir arbeiteten mit ihrem Human Design, mit Werte- und Potenzialarbeit und mit einfachen, aber tief wirkenden Atemübungen nach HeartMath. Nicht um Probleme zu «lösen», sondern um Sandra wieder in Kontakt zu bringen mit dem, was in ihr wirklich da war.

Der Wendepunkt kam, als sie in einer unserer Sitzungen sagte: «Ich glaube, ich habe die ganze Zeit gewartet, dass jemand mir sagt, dass es okay ist. Dass es okay ist, etwas anderes zu wollen.»

Das war kein dramatischer Durchbruch. Es war ein leises, tiefes Durchatmen. Und es veränderte alles.

Was sich verändert hat

Sandra hat ihren Job nicht von einem Tag auf den anderen gekündigt. Denn Veränderung braucht Boden und den haben wir gemeinsam aufgebaut. 

Sie begann, intern klare Grenzen zu setzen, ruhig, aber bestimmt. Sie suchte das Gespräch mit ihrer Vorgesetzten über eine neue Aufgabenverteilung. Sie begann, sich ausserhalb der Arbeit wieder für Dinge zu interessieren, die ihr wirklich bedeutsam waren. Und nach etwa drei Monaten war klar: Der nächste Schritt würde ein wirklicher sein. Sie
begann, eine eigene Beratungstätigkeit aufzubauen, in einem Bereich, in dem sie ihre zwanzig Jahre Erfahrung mit echter Leidenschaft verbinden konnte.

Heute arbeitet Sandra selbständig. Nicht weil das immer ihr Traum war. Sondern weil die Standortbestimmung ihr geholfen hat zu verstehen, wer sie ist und was sie wirklich braucht, um aufzublühen.

Fazit

Was mich an Sandras Geschichte bis heute berührt: Sie wusste eigentlich vieles schon. Aber sie brauchte jemanden, der ihr die richtigen Fragen stellte  und den Raum hielt, damit die Antworten wirklich auftauchen durften.

Genau das ist meine Arbeit. Nicht Antworten geben. Sondern helfen, die eigenen zu finden.
Wenn du dich in Sandras Geschichte wiedererkennst, auch nur ein bisschen, dann lade ich dich herzlich ein, den ersten Schritt zu machen.

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Lebenslauf Daniela Burri

Berufliche Stationen

  • Seit 2005 HUK AG
    – Inhaberin und Geschäftsführerin
    – Betriebliche Mentorin
    – HR- / Leader- und Image-Beraterin
    – Life Guide & Transpersonale Breathwork Teacherin
  • Reisebranche
    – Beraterin und Filialleiterin
    – Kaufmännische Lehre
 

Aus- und Weiterbildungen

  • Ab April 26 bis Juni 26 Hypnose-Ausbildung, Tom Sigrist 
  • Ab Januar 26 bis Ende Mai 26 in Weiterbildung «Speaking Masterclass», Business Schmiede Schweiz AG
  • Zertifizierung «The Emotion Code®» nach Dr. Nelson Bradley
  • Transformational Guide & Breathwork Teacher, 200h – (Sacred Ways Institute of Transformational Arts)
  • Betriebliche Mentorin mit Fachausweis
  • Dipl. Coach CAS
  • Ethno Health Coach (selbstständige Affiliate-Partnerin)
  • Energie-Coach (Ausbildung bei Bruno Erni)
  • Zertifizierte HeartMath® Coach (Resilienz-Trainerin)
  • Thomas International: Certified Practitioner of High Potential Trait Indicator (HPTI), Personal Profile Analysis (PPA), General Intelligence Assessment (GIA), Trait Emotional Intelligence Questionnaire (TEIQue)
  • Diverse Weiterbildungen in den Bereichen non-verbale Kommunikation, Mental-Training (Mental Power Level 1-3), Persönlichkeitsentwicklung, Human Design, Numerologie und Physiognomie
  • Kursleiterin SVEB-Zertifikat
  • NDS Leadership und Management
  • Dipl. Imageberaterin (Farb-/Stilberaterin inkl. Knigge-Trainerin)
  • Coaching im Berufsalltag
  • Führungsfachfrau mit eidg. Fachausweis
  • Sachbearbeiterin Personalwesen
  • KV, Reisebranchebei